Jahresbericht
Jahresbericht 2023
Die Mitgliederversammlung des Trägervereins Café Grüezi fand am 8. Mai statt. Ein Einblick in die
Statistik der Besucherzahlen zeigt, dass durchschnittlich 29 Personen (Erwachsene und Kinder) den
Treffpunkt am Mittwoch besuchten. Es wird festgestellt, dass es an Leuten im Helferteam mangelt.
Die Suche ist schwierig und noch nicht von Erfolg gekrönt. Obwohl Räumlichkeiten und Ideen
vorhanden sind, hängt der Erfolg des Cafés von der Mitwirkung von Helfer und Helferinnen von nah
und fern ab. Die anstehenden Statutenänderungen wurden vom Vorstand zurückgezogen und auf die
nächste Mitgliederversammlung vertagt.
Die Lokalitäten des Cafés wurden zusätzlich jeweils am Donnerstag für den Ukrainetreff genutzt und
Sonntags fand in den Räumlichkeiten manchmal eine Sonntagsschule der Leute aus Eritrea statt.
Ebenfalls hat sich der Raum für die Kleidersammlung etabliert, der auch den Gästen des Cafés zur
Verfügung steht. Da die Liegenschaften Flurhof und Obermatt, die sich im Besitz der politischen
Gemeinde befindet, in absehbarer Zeit abgebrochen werden und einer Überbauung weicht, setzte
der Vorstand die Suche nach einem neuen Standort fort. Er knüpfte entsprechende Kontakte zu den
Behörden. Es wurde die Möglichkeit Vikariat der Katholischen Kirche mit angrenzendem
Kindergarten geprüft, was aber nicht zum Erfolg führte.
Neben dem ordentlichen Betrieb fanden vier grössere Anlässe statt, wo der Verein, das Helferteam
und die Besucher mitwirkten. Am 15. Juli fand ein Ausflug nach Stein am Rhein mit anschliessender
kurzer Schifffahrt statt. Das Bähnlifahren am Hafengelände, das Picknick im Grünen und das schöne
Wetter begeisterten die 32 Erwachsenen und 27 Kinder. Am reformierten Chile-Fäscht vom 20.
August wurden eritreische, afghanische, kongolesische und ukrainische Speisen serviert. Leute des
Helferteam und der Gäste legten sich mächtig ins Zeug und das Fest wurde zum Erfolg. Am 1.
Oktober ging die Einweihung des neuen Pfarreizentrums in Sirnach über die Bühne. Es wurden
verschiedene Snacks aus verschiedenen Kulturkreisen serviert und es konnten auch die Haare
gezöpfelt werden. Am 6. Dezember fand im Schulhaus Breite ein Guetzli – Backen statt, wo Kinder
und Erwachsene munter mitwirkten. Und schliesslich darf der Neuzuzüger-Anlass der Politischen
Gemeinde vom 3. Oktober nicht vergessen werden, wo das Café Grüezi mit einem Info-Stand
aufwartete. Last but not least fand der Freiwilligenanlass am 15. Dezember statt, wo den Freiwilligen
Spaghetti mit verschiedenen Sugos serviert wurde.
Die Webseite des Cafés hat sich etabliert und das Café war präsent in den Medien und im „Sirnach
aktuell“. Trotzdem hatte der Verein mit Helfermangel zu kämpfen und war immer auf der Suche
nach Jugendlichen für den Kinderhütedienst. Eine Inseratenschaltung für die Suche von Helfern bei
Benevol brachte keinen Erfolg. Der Vorstand nahm sich vor, im neuen Jahr die Einbindung der Gäste
in die Verantwortlichkeit an die Hand zu nehmen.
Insgesamt kann auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück geblickt werden. Die Suche nach neuen
Räumlichkeiten und der Kontakt zur politischen Behörde wird das nächste Jahr prägen.
Roland Zuberbühler, Vorstandsmitglied und Aktuar, 11.06.2024
Jahresbericht 2022
Nach teilweise reduziertem Betrieb des Cafés wegen der Pandemie im Jahr 2021 konnte der Betrieb
und die Aktivitäten am 2. März 2022 wieder voll aufgenommen werden. Am 18. Mai ging die
Mitgliederversammlung über die Bühne, bei der Josy Bersinger mit grossem Dank aus dem Vorstand
verabschiedet wurde. Neu gewählt wurde Simon Schanderhazi. Simon hielt an der Versammlung
einen interessanten Vortrag. „Herausforderung Interkulturelle Zusammenarbeit – gemeinsam in
Frieden leben“. Martin Buser trat aus der ev.-ref. Kirche aus, wird aber weiterhin das Vizepräsidium
im Verein wahrnehmen.
Die Lokalitäten des Cafés wurden jeweils am Donnerstag für den Ukrainetreff genutzt und Sonntags
fand jeweils eine Sonntagsschule der Leute aus Eritrea in den Räumlichkeiten statt. Ebenfalls hat sich
der Raum für die Kleidersammlung etabliert, der auch den Gästen des Cafés zur Verfügung steht. Da
die Liegenschaften Flurhof und Obermatt, die sich im Besitz der politischen Gemeinde befindet, in
absehbarer Zeit abgebrochen werden und einer Überbauung weicht, wurde der Vorstand aktiv mit
der Suche nach einem neuen Standort und hat entsprechende Kontakte geknüpft.
Neben dem ordentlichen Betrieb fanden drei grössere Veranstaltungen statt. Am Jubiläumsfest der
Politischen Gemeinde Sirnach vom 2. Juli wartete das Café mit einem eigenen Stand auf, der rege
besucht wurde. Es wurde ein eritreisches Gericht angeboten und Frauen boten Haare zöpfeln an. Der
Anlass war ein Erfolg. Am 17. September ging es auf einen Ausflug in den Walter Zoo in Gossau, an
dem sehr viele Leute teilnahmen. Am 7. Dezember fand im Schulhaus Breite ein Gritibänz- Backen
statt, wo Kinder und Erwachsene munter mitwirkten. Und schliesslich darf der Freiwilligenanlass
vom 12. Dezember nicht vergessen werden, wo es Pizza und ein Dankeschön für die Helfer gab.
Die Webseite des Cafés hat sich etabliert und das Café war präsent in den Medien und im „Sirnach
aktuell“. Trotzdem hatte der Verein mit Helfermangel zu kämpfen und war immer auf der Suche nach
Jugendliche für den Kinderhütedienst.
Insgesamt kann auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück geblickt werden. Herausforderungen werden
die Aktivierung von helfenden Händen im Cafébetrieb sowie die Suche nach einem neuen Standort
bleiben.
Roland Zuberbühler, Vorstandsmitglied und Aktuar
Jahresbericht 2021
Die allgegenwärtige Pandemie ist nicht ausgestanden, und das Vereinsjahr startete mit
geschlossenen Türen für den Betrieb.
Auch in diesem Jahr fand die Aktion 2xWeihnachten statt, wo das Café an der Verteilaktion,
die in den Räumlichkeiten des Cafés im März mitwirkte.
Die Räumlichkeiten wurden auch in diesem Jahr vom Mittagstisch benutzt, und dies bis zu
den Sommerferien. Der Mittagstisch fand neue Räumlichkeiten an einem anderen Ort.
An der Vorstandsitzung vom 31. Mai wurde die Nachfolgerin von Stephan Wälti, Jolanda
Knecht, herzlich im Vorstand begrüsst. Sie vertritt die Katholische Kirchgemeinde und war
per sofort statuarisch als Co-Präsidentin tätig.
Trotz Pandemie fand die Wiedereröffnung des Cafés mit entsprechendem Schutzkonzept
am 16. Juni statt und fand schnell wieder Anklang bei den Stammgästen und Freiwilligen.
Zwei Jugendliche engagierten sich regelmässig in der Kinderbetreuung. Das Café Bottignole
lieferte weiterhin Leckereien für den Mittwochnachmittag, was herzlich verdankt wird. Der
Betrieb lief nach schriftlichem Corona-Konzept ausserhalb und innerhalb der Räumlichkeiten
und war auch während den Sommer- und Herbstferien geöffnet.
Vor Weihnachten wurden die Coronamassnahmen allerdings wieder verschärft und das Café
musste abermals geschlossen werden.
Der Vorstand beschäftigte sich mehrere male mit der Schwierigkeit, Helferinnen und Helfer
zu gewinnen.
Das Vorstandsmitglied Josy Bersinger entschloss sich, sich aus dem Vorstand zurück zu
ziehen. Als Ersatz konnte Simon Schanderhazi gewonnen werden, der allerdings noch
gewählt werden muss.
Martin Buser beschäftigte sich mit der Errichtung einer Webseite. Dies fand im Vorstand
Anklang und konnte Ende Jahr realisiert werden.
Die Mitgliederversammlung 2021 konnte wiederum wegen den Corona bedingten
Einschränkungen nicht durchgeführt werden.
Das Engagement von Vorstand, Helferteam und auch das Bedürfnis auf den Besuch des Cafés
waren trotz aller Einschränkungen gross und es gebührt ein herzlicher Dank an alle
Mitwirkenden.
Das Co-Präsidium des Café Grüezi, Martin Buser und Jolanda Knecht
Jahresbericht 2020
Das Jahr startete senkrecht mit der Verleihung des Prix Diakonie für das eingereichte Projekt
„Begegnungsort für Menschen aus nah und fern“. Die Projektbewerbung fand anlässlich des
Jubiläums 150 Jahre Landeskirchen statt. Am 7. Januar durfte der Preis (Fr. 3333.-) mit Freude
entgegen genommen werden.
An der Aktion 2xWeihnachten, wo Lebensmittel an Bedürftige der Gemeinde verteilt wurden, wirkte
das Café Grüezi am 19. Februar aktiv mit.
Dann kam die grosse Krise von COVID 19 mit den landesweiten Einschränkungen. Ab März musste
das Café geschlossen werden und konnte erst am 12. August mit entsprechendem Schutzkonzept
wieder eröffnet werden. Die Wiedereröffnung war ein Sommerfest im Freien mit Grill und Musik und
gelungener Stimmung. Es nahmen 40 Personen daran teil. Freude herrschte.
Die Pandemie hielt aber die ganze Schweiz im Griff, und das Café musste am 9. September wiederum
schliessen, dies vor allem weil die geltenden Schutzmassnahmen aufgrund der speziellen Situation
des Betriebes nicht umsetzbar waren. Der Vorstand traf sich aber regelmässig, um die aktuelle
Situation zu besprechen.
Anfangs Dezember war die Situation der Pandemie noch immer unverändert, der Vorstand
diskutierte über alternative Angebote für das Publikum, diese wurden aber wegen der Problematik
nicht umgesetzt. Das Café konnte noch immer nicht geöffnet werden.
Stephan Wälti, Co-Präsident und Vertreter der Katholischen Kirche und Mitinitiator des Café Grüezi
wurde am 7. Dezember mit Dank für sein Wirken bei einem Umtrunk verabschiedet.
Das von der Pandemie gezeichnete Vereinsjahr endete mit Verteilen einer Weihnachtsüberraschung
frei Haus an bekannte Teilnehmer und Gäste.
Die Mitgliederversammlung 2020 konnte wegen der Pandemie bedingten Einschränkungen nur
schriftlich durchgeführt werden.
Das Engagement von Vorstand, Helferteam und auch das Bedürfnis auf den Besuch des Cafés waren
trotz aller Einschränkungen gross und es gebührt ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden.
Das Co-Präsidium des Café Grüezi, Martin Buser und Stephan Wälti